Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Dr. Christina & Michael Heitkötter GbR | Querstr. 7, 01665 Käbschütztal | [email protected]
§ 1 Geltungsbereich
Für die Geschäftsbeziehung zwischen der Dr. Christina & Michael Heitkötter GbR (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Anbieter richtet sein Angebot sowohl an Unternehmer (B2B) als auch an Verbraucher im Sinne von § 13 BGB (B2C). Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
§ 2 Leistungsangebot und Vertragsschluss
Der Anbieter bietet folgende Leistungen an: Workshops, Vorträge, Trainings sowie digitale Lernprodukte zur Implementierung von künstlicher Intelligenz in Unternehmen.
Der Vertrag kommt durch Bestellung des Kunden (z.B. über das Online-Bestellformular, per E-Mail oder durch Unterzeichnung einer Anmeldeunterlage) und Zugang der Bestellbestätigung durch den Anbieter zustande. Bei Online-Bestellungen gilt der Kaufabschluss mit Bestätigung durch den Anbieter als Vertragsschluss in Textform.
§ 3 Preise und Zahlung
Die jeweils gültigen Preise sind den Angeboten und Produktseiten des Anbieters zu entnehmen. Der Anbieter stellt dem Kunden nach Vertragsschluss eine Rechnung zu. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt zu überweisen. Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter die Berechnung gesetzlicher Verzugszinsen vor.
Soweit die Parteien eine Ratenzahlung vereinbart haben, wird der gesamte noch offene Betrag sofort fällig, wenn der Kunde mit mehr als einer Monatsrate in Verzug gerät.
§ 4 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 355 ff. BGB zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss. Der Widerruf ist in Textform (z.B. per E-Mail) an [email protected] zu erklären.
Erlischen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten: Bei digitalen Lernprodukten (Videokurse, aufgezeichnete Inhalte) erlischt das Widerrufsrecht, sobald der Kunde den Download oder Stream begonnen hat, wenn der Kunde vor dem Kauf ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht damit verliert.
Erlischen des Widerrufsrechts bei Live-Kursen: Bei Live-Kursen und Präsenzveranstaltungen erlischt das Widerrufsrecht nach vollständiger Erbringung der Leistung, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.
Pflicht-Checkbox im Bestellprozess:
„Ich stimme ausdrücklich zu, dass mit der Ausführung des Vertrages sofort begonnen wird. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass ich mein Widerrufsrecht mit Beginn der Ausführung verliere.“
§ 5 Online-Kurse und digitale Lernprodukte
Der Anbieter bietet digitale Lernprodukte in folgenden Formaten an:
a) Reine Videokurse (Selbstlernprodukte): Diese Produkte bestehen ausschließlich aus vorab aufgezeichneten Videoinhalten. Es findet keine synchrone Interaktion statt. Eine individuelle Betreuung oder die Möglichkeit zur Rückfrage an den Anbieter ist nicht Bestandteil des Leistungsumfangs.
b) Live-Kurse mit Aufzeichnung: Diese Kurse finden überwiegend als synchrone Online-Meetings statt. Im Anschluss kann der Anbieter eine Aufzeichnung des Kursinhalts zur Verfügung stellen. Das Live-Q&A wird ausdrücklich nicht aufgezeichnet. Der synchrone Anteil (Live-Kurs inkl. Q&A) überwiegt den asynchronen Anteil (Aufzeichnung ohne Q&A) zeitlich.
Für reine Videokurse gemäß a) findet das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) keine Anwendung, da keine Lernerfolgskontrolle im Sinne des § 1 Abs. 1 FernUSG vorgesehen ist und keine Möglichkeit zur Rückfrage an den Anbieter besteht.
Für Live-Kurse gemäß b) findet das FernUSG keine Anwendung, da der asynchrone Anteil den synchronen Anteil zeitlich nicht überwiegt. Maßgeblich ist der in dieser AGB definierte Vertragsinhalt (BGH, Urt. v. 12.06.2025, Az. III ZR 109/24; Urt. v. 05.02.2026, Az. III ZR 137/25).
§ 6 Absänderungen und Änderungen von Veranstaltungen
Der Anbieter behält sich die Absage oder Verschiebung von Veranstaltungen aus höherer Gewalt oder aus wichtigem Grund vor. Unwesentliche Änderungen im Ablauf oder eine zumutbare Verlegung des Veranstaltungsortes berechtigen nicht zur Preisminderung oder zum Rücktritt. Sollten einzelne Bausteine nicht erfüllt werden, ist lediglich eine anteilige Erstattung möglich.
§ 7 Haftung
(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Ansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und die Haftung für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen.
(2) Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Besonderer Haftungsausschluss: Der Kursteilnehmer ist allein für seine Entscheidungen, Maßnahmen und Ergebnisse verantwortlich. Der Anbieter kann nicht für Ergebnisse haftbar gemacht werden, die aus der Umsetzung von Kursinhalten resultieren. Der Anbieter bietet keine medizinische, psychologische, rechtliche oder finanzielle Beratung an.
§ 8 Datenschutz
Übermittelte Daten werden zur Erfüllung vertraglicher Pflichten gemäß Art. 6 Abs. 1b DSGVO verarbeitet. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit der DSGVO und dem BDSG. Weitere Informationen entnehmen Sie der Datenschutzerklärung unter michaelheitkoetter.com.
§ 9 Vertraulichkeit
Der Anbieter behandelt alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag bekanntgewordenen Informationen des Kunden streng vertraulich. Diese Pflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Vertragsdauer hinaus.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an dessen Wohnsitz oder Niederlassung zu verklagen.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z.B. Änderungen der Rechtslage oder Rechtsprechung) mit angemessener Frist zu ändern. Bestandskunden werden spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail informiert.
Stand: April 2026